Definition Was ist Identity Security?

Von zeroshope 1 min Lesedauer

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Der Begriff Identity Security beschreibt die Kreation unverwechselbarer digitaler Identitäten. Hierzu werden ihnen spezifische Attribute zugewiesen. Dieses digitale Identitätsmanagement soll Cyber-Attacken erschweren.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Identity Security ist für Unternehmen, staatliche Einrichtungen und sonstige Organisationen relevant, in denen zahlreiche Nutzer auf sensible Daten zugreifen können. Sie beugt Identitätsdiebstahl und Identitätsmissbrauch im digitalen Raum vor. Wie es die deutsche Übersetzung „Identitätssicherheit“ schon andeutet, erhalten die mit den Identitäten verbundenen Rollen besondere Attribute, um sie unverwechselbar zu machen. Zusätzlich werden alle Aktionen der Nutzer im digitalen Raum genau protokolliert.

Der dahinterstehende Gedanke lautet, dass jeder Anwender ein potenzieller Angriffsvektor für eine Cyber-Attacke sein kann. Dieses Risiko gilt es zu minimieren. Die damit verbundenen Tätigkeiten werden als Identitätsmanagement bezeichnet. Beispiele hierfür sind:

  • Definition der Attribute (z. B. Anmelde-Daten, E-Mail-Adresse, PINs)
  • Festlegung der Rechte einer Identität
  • Einrichtung von Überwachungs- und Protokollsystemen
  • Bestimmung von Einwahl-Verfahren (Single Sign-On (SSO) oder Multifaktor-Authentifizierung (MFA))

Diese Beispiele zeigen, dass Identity Security und das damit verbundene Identitätsmanagement über eine einfache Berechtigungsverwaltung hinausgehen. Vielmehr handelt es sich um einen ganzheitlichen Ansatz, der das fragliche Netzwerk und die Anwender gleichermaßen beachtet.

Das Prinzip des geringsten Privilegs kommt zum Einsatz

Ein Kernbaustein der Identity Security ist dabei das sogenannte Prinzip des geringsten Privilegs (PoLP - Principle of Least Privilege). Dies bedeutet, dass Nutzer nur so viele Rechte bekommen, wie sie wirklich benötigen – und nicht mehr. Damit ist ausgeschlossen, dass ihre digitalen Identitäten dazu genutzt werden, um auf Informationen zuzugreifen, die sie sehen dürften.

Das PoLP ist eine Ausprägung des Sicherheitskonzeptes Zero Trust, das verlangt, das alle Aktionen, Nutzer und beteiligten Rechte stets verifizieren müssen, dass sie ein Recht dazu haben, das zu tun, was sie tun. Dieses umfassende Sicherheitsverständnis ist deshalb ebenfalls für das Identitätsmanagement als Richtschnur für alle Entscheidungen maßgeblich.

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